Wallace Edgar


Geboren: 1. April 1875, Greenwich, Vereinigtes Königreich

Gestorben: 10. Februar 1932, Beverly Hills, Kalifornien

Bücher: Der sechste Sinn des Mr. Reeder, mehr...

Stücke: The Man Who Changed His Name, mehr...

Filme: Der Hexer, Der Rächer, mehr...



Wallace Edgar nach seiner Rückkehr nach London erschien 1905 sein erster Kriminalroman Die vier Gerechten englischer Originaltitel: The Four Just Men im Eigenverlag, da er keinen Verleger finden konnte. Der Roman wurde ein Erfolg, allerdings für Wallace auch ein finanzielles Desaster. Er hatte jedem, der die Art der Ermordung eines der Opfer des Buches erraten würde, einen Preis in Höhe von 500 Pfund versprochen für damalige Zeiten eine sehr hohe Summe und sehr viele Menschen konnten das Rätsel lösen. Nur dem Eingreifen von Alfred Harmsworth von der Daily Mail, der verhindern wollte, dass seine Zeitung aufgrund dieser Aktion in die Diskussion gezogen und Schaden nehmen könnte, war es zu verdanken, dass Wallace diese Pleite überstand. Das Verhältnis von Harmsworth zu Wallace verschlechterte sich, nachdem die Daily Mail aufgrund einiger Schludrigkeiten in einem von Wallace Texten angegangen worden war. Nach einem weiteren Fall dieser Art im Jahr 1907 wurde ihm bei der Zeitung gekündigt, ohne eine Chance zur Anstellung bei einer anderen Zeitung in London zu haben. Da Wallace eine Familie zu ernähren hatte und dem Bankrott nahe war, schrieb er weitere Romane um sich zu finanzieren. Es dauerte allerdings bis 1909, bis er einen erfolgreichen und populären Stil entwickeln konnte, mit dem er seine Werke auch verkaufen konnte. Dabei verarbeitete er seine Erlebnisse, die er in Südafrika und vor allem in der belgischen Kolonie Kongo als Reporter erlebt hatte, in einer Serie von Afrika-Romanen und Kurzgeschichten und war mit diesen Geschichten sehr erfolgreich. Der erste Roman dieser 11-teiligen Serie, Sanders of the River von 1911, wurde ein Bestseller. Der Erfolg half ihm zugleich, seine Reputation als Journalist wieder zu erlangen, und er schrieb als Kommentator für Pferderennen und andere Ereignisse für die Week-End und die Evening News. Er übernahm Anteile an der Renn-Beilage der Week-End und brachte mit Bibury's und R. E. Walton's Weekly zwei eigene Rennsport-Blätter heraus. Um die Arbeit zu bewältigen, gründete er ein Schreibbüro und stellte Personal ein, darunter auch seine spätere zweite Frau, Ethel Violet King.






Irgendwo… gibt es für jede Frau einen Mann,

dem zu begegnen Verstehen und Verstandenwerden bedeutet.

Edgar Wallace

(1875 - 1932), englischer Kriminalautor






Snobs sind Männer, die behaupten, es gäbe etwas Interessanteres als Frauen.

Edgar Wallace

(1875 - 1932), englischer Kriminalautor






Manches Vergnügen besteht darin, daß man es anderen vorenthält.

Edgar Wallace

(1875 - 1932), englischer Kriminalautor







Seite 1 von 1