Tegnér Esaias


Geboren: 13. November 1782, Unbekannt

Gestorben: 2. November 1846, Växjö, Schweden

Ausbildung: Universität Lund

Bücher: Frithiof's saga, Frithjofssage, mehr...



Tegnér Esaias hatte kaum theologische Interessen, sondern blieb auch als Bischof vor allem als Dichter berühmt. Schon als Jugendlicher hatte er gedichtet und seit 1801 Dichtungen bei der Schwedischen Akademie und der Königlichen Wissenschafts- und Literaturgesellschaft in Göteborg eingereicht, von der er 1802 eine erste Auszeichnung erhielt. Schon die ersten Gedichte und Epen zeigen Einflüsse der deutschen Frühromantik. 1811 erhielt er den großen Preis der Schwedischen Akademie für sein patriotisches Gedicht Svea, das ihm den Ruhm als einer der besten Dichter des Landes einbrachte. Seit 1812 Mitglied im Götiska Förbundet Gotischer Bund, veröffentlichte er nun viele Gedichte in deren Zeitschrift Iduna. Seine berühmte Rede zum Reformationsjubiläum 1817 war eine Abrechnung mit der Aufklärung und gilt als der Durchbruch der schwedischen Romantik. Fridtjovstatue in Vangsnes 1913  Zu Tegnérs bekanntesten Werken zählt neben den Nattvardsbarnen 1820, deutsch als Die Nachtmahlskinder übersetzt von Olof Berg, 1825 und der Erzählung Axel 1822, übersetzt von Gottlieb Mohnike 1829 vor allem die Frithiofs saga 1825, mehrfach ins Deutsche übersetzt, bei der er, dem Beispiel Adam Oehlenschlägers folgend, eine Thematik aus den altnordischen Sagenstoffen behandelte. Es hatte im 19. Jahrhundert in Schweden eine Verbreitung wie kaum ein anderes literarisches Werk und wurde in etliche Sprachen übersetzt.






Furcht weckte der Stolze wenig, Haß aber überall, Und Übermut erzeugt den Fall.

Esaias Tegnér

(1782 - 1846), schwedischer Professor und Dichter






Ach, Liebesglück und Freude sind So flüchtig wie der Frühlingswind.

Esaias Tegnér

(1782 - 1846), schwedischer Professor und Dichter






Der Zwang, welcher bildet, ist ein heilsamer Zwang, die Freiheit,

welche nichts lehrt, ist eine verderbliche Freiheit.

Esaias Tegnér

(1782 - 1846), schwedischer Professor und Dichter






Bildet den Geist, denn er ist das Ebenbild Gottes.

Entwickelt die Wahrheit, denn sie ist der Gedanke Gottes.

Esaias Tegnér

(1782 - 1846), schwedischer Professor und Dichter






Ordnung ist die Hebestange der Arbeit,

welche mit Leichtigkeit die schwersten Lasten hebt.

Esaias Tegnér

(1782 - 1846), schwedischer Professor und Dichter






Du selber stirbst, es stirbt auch, was dir gehört, Eins aber weiß ich,

wird niemals zerstört: Es ist der Toten Nachruhm, drum laß das Schlechte,

Und wolle nur das Edle, und thu' das Rechte!

Esaias Tegnér

(1782 - 1846), schwedischer Professor und Dichter






Müssen wir so scheiden? Hast du nicht einen Blick für die Gespielin Der Kindheit übrig?

Keine Hand zu bieten? Der Unglücksel'gen, die du sonst geliebt?

Glaubst du, ich steh' auf Rosen?

Esaias Tegnér

(1782 - 1846), schwedischer Professor und Dichter






Eine Generation beerbt die andere.

Esaias Tegnér

(1782 - 1846), schwedischer Professor und Dichter






Einmal sagen und dabei bleiben, ist besser als hundertmal reden.

Esaias Tegnér

(1782 - 1846), schwedischer Professor und Dichter






Der Wille ist des Menschen höchste Kraft.

Esaias Tegnér

(1782 - 1846), schwedischer Professor und Dichter






Die Unordnung ist wie eine Uhr ohne Zeiger:

sie geht und geht und doch weiß keiner, wie spät es ist.

Esaias Tegnér

(1782 - 1846), schwedischer Professor und Dichter






Wo Dunkles ist, da hat die Kunst versagt.

Esaias Tegnér

(1782 - 1846), schwedischer Professor und Dichter






Bedenket oft, daß auch der beste und klarste Kopf,

wenn er über einem verderbten Herzen steht, einem Tempel gleicht,

der über einer Räuberhöhle erbaut ist.

Esaias Tegnér

(1782 - 1846), schwedischer Professor und Dichter







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