Quintus Ennius


Geboren: 239 v. Chr., Kalabrien, Italien

Gestorben: 169 v. Chr., Rom, Italien

Bücher: Annales, Tieste, Achille, mehr...



Quintus Ennius Tragödien sind freie Nachdichtungen der griechischen Originale, unter anderem von Euripides. Seine berühmteren Werke sind Epicharmus, Euhemerus, Hedyphagetica, Saturae und die Annales. Der Epicharmus präsentiert eine Aufstellung der Götter und der physikalischen Abläufe im Universum. Darin träumt der Dichter, er sei nach seinem Tod zu einem Ort himmlischer Erleuchtung gebracht worden. Der Euhemerus präsentiert eine völlig andersartige theologische Lehre in scheinbar einfacher Prosa nach dem Griechen Euhemerus von Messene und verschiedenen anderen religiösen Schriftstellern. Entsprechend dieser Lehre waren die Götter des Olymp keine übernatürlichen Kräfte, die aktiv in die Angelegenheiten der Menschen eingreifen, sondern große Generäle, Staatsmänner und Erfinder aus alter Zeit, derer nach ihrem Tod auf außergewöhnliche Weise gedacht wird. Die Hedyphagetica nahmen viel von ihrer Substanz aus dem feinschmeckerischen Epos des Archestratos von Gela, ein Werk gemeinsam mit den Epikureern. Die elf erhaltenen Hexameter haben prosodische Merkmale das sind Akzent, Tonhöhe, Druckstärke, die in den seriöseren Annales vermieden werden. Die Fragmente der sechs Bücher der Saturae zeigen eine erhebliche Vielfalt an Metren: Es gibt Anzeichen, dass Ennius die Metrik manchmal sogar innerhalb einer Komposition änderte. Ein häufiges Thema war das gesellschaftliche Leben des Ennius und seiner aristokratischen Freunde und deren intellektuelle Konversation. Die Annales, sein Hauptwerk in 18 Büchern, sind ein episches Gedicht, das die römische Geschichte vom Fall Trojas bis zur Amtszeit von Cato dem Älteren als Censor im Jahr 184 v. Chr. abdeckt. Sie waren ein Standardtext für römische Schulkinder, bevor sie schließlich von Vergils Aeneis verdrängt wurden.  Seitdem verringerte sich das Interesse der Römer am Werk des Ennius, wobei die Kirchenväter Ennius häufiger zitierten, so dass man davon ausgehen muss, dass das Werk auch noch in der Spätantike geläufig war. Es ist heute nur in Fragmenten, also in Zitaten von antiken Autoren, überliefert.






Zuviel des Guten hat derjenige, der nichts Schlechtes hat.

Quintus Ennius

(239 - 169 v. Chr.), römischer Dichter






Unsicheres Glück läßt uns den Freund erkennen.

Quintus Ennius

(239 - 169 v. Chr.), römischer Dichter






Erwarte nicht von Fremden, daß sie das für dich tun,

was du selbst tun kannst.

Quintus Ennius

(239 - 169 v. Chr.), römischer Dichter






Weisheit ist die stärkste Waffe.

Quintus Ennius

(239 - 169 v. Chr.), römischer Dichter






Dem, der sich selbst nicht helfen kann, was nützt ihm sein Verstand?

Quintus Ennius

(239 - 169 v. Chr.), römischer Dichter






Den wahren Freund erkennt man in der Not.

Quintus Ennius

(239 - 169 v. Chr.), römischer Dichter







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