Maria Theresia


Geboren: 13. Mai 1717, Hofburg, Wien, Österreich

Gestorben: 29. November 1780, Hofburg, Wien, Österreich

Bücher: Folterwerkzeuge und ihre Anwendung, mehr...



Maria Theresia noch während des Krieges richtete sie ihr Augenmerk auf innere Reformen. Ihre weitreichenden Änderungen wurden unter dem Namen „Theresianische Staatsreform“ bekannt. Der eigentliche Planer war anfangs der Verwaltungsbeamte Friedrich Wilhelm von Haugwitz, seit den 1760er Jahren spielte Staatskanzler Wenzel Anton Kaunitz eine immer stärkere Rolle. Zu nennen sind auch der Kameralwissenschaftler Joseph von Sonnenfels und der Mediziner Gerard van Swieten als Reformator der Universität Wien. Die Kaiserin scheute sich nicht, bei ihren Reformen auch von Preußen zu lernen. Dies gilt etwa für eine von den Ständen losgelöste Verwaltung, für die Militärreform und für die Bildungspolitik. Getragen war die Politik vom Geist des aufgeklärten Absolutismus. Maria Theresia selbst schrieb: „So ist ein Landesfürst schuldig, zu Aufnahme oder Erleichterung seiner Länder und Unterthanen wie auch deren Armen, alles anzuwenden, keineswegs aber mit Lustbarkeiten, Hoheiten und Magnifizenz die einhebenden Gelder zu verschwenden.“ Ein roter Faden ihrer Reformpolitik war, dass an Stelle der überkommenen und zersplitterten ständischen Einrichtungen ein zentraler, absolutistisch regierter Staatsapparat treten sollte. Tatsächlich wurde die Bedeutung der Stände und das Mitspracherecht des Adels in den Erbländern während ihrer Regierungszeit immer weiter zurückgedrängt und beschränkte sich schließlich im Wesentlichen auf die grundherrlichen Rechte.






An den Rhein, an den Rhein, Geh' nicht an den Rhein, Mein Sohn,

ich rathe dir gut, Da geht dir das Leben zu freudig ein, Da wächst dir zu wonnig der Muth.

Maria Theresia

(1717 - 1780), österreichische Kaiserin






Gottes Blumen können überall blühen!

Maria Theresia

(1717 - 1780), österreichische Kaiserin






Das Müssen ist oft ein großer Segen!

Maria Theresia

(1717 - 1780), österreichische Kaiserin






Arm und reich wird sich nur ausgleichen im Hinblick auf die Ewigkeit.

Maria Theresia

(1717 - 1780), österreichische Kaiserin






Es ist ein Zeichen reicher und wahrer Veranlagung, wenn dem Menschen

keine Arbeit zu niedrig dünkt und kein Gedanke zu hoch.

Maria Theresia

(1717 - 1780), österreichische Kaiserin






Meine schwarze Kunst das ist mein Schmerz, Mein Zauber

ein gebrochenes Herz, Und Einer weiß, warum.

Maria Theresia

(1717 - 1780), österreichische Kaiserin






Alles Glück der Ehe besteht im gegenseitigen Vertrauen und Entgegenkommen.

Die törichte Liebe vergeht bald, aber man muß einander achten und dienen.

Maria Theresia

(1717 - 1780), österreichische Kaiserin






Vertrauen ist der größte Ansporn, fehlt das, so fehlt alles.

All diese Erfindungen zur Vernichtung des Menschengeschlechts finde ich scheußlich.

Maria Theresia

(1717 - 1780), österreichische Kaiserin






Könnte ich unsterblich sein, so wünschte ich es nur, um Unglückliche zu unterstützen.







Um die Prostitution abzuschaffen, müßte man die Männer abschaffen.

Maria Theresia

(1717 - 1780), österreichische Kaiserin






Man muss Haltung bewahren bis zum Ende.

Maria Theresia

(1717 - 1780), österreichische Kaiserin






Jede Frau, die sich um Geschäfte kümmert, die über ihren Kenntnissen und

außerhalb ihres Pflichtbereichs stehen, ist eine Intrigantin.

Maria Theresia

(1717 - 1780), österreichische Kaiserin






Jedem ward das Recht, zu lieben; glücklich zu lieben ist ein göttlich Geschenk,

das nur die Gnade erteilt.

Maria Theresia

(1717 - 1780), österreichische Kaiserin






Es kann ja nicht immer möglich sein, Daß alles sich glücklich ende Und

wenn die Sonne am höchsten steht, Kommt immer die Sonnenwende.

Maria Theresia

(1717 - 1780), österreichische Kaiserin







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