Madách Imre


Geboren: 20. Januar 1823, Dolná Strehová, Slowakei

Gestorben: 5. Oktober 1864, Dolná Strehová, Slowakei

Bücher: Moses, Teatre, The Tragedy of Man, mehr...

Filme: The Annunciation, mehr...



Madách Imre entstammte einer adligen oberungarische Gutsbesitzerfamilie. Er studierte Jura und wurde Beamter in der Verwaltung des Komitats Neograd. Nach der gescheiterten Ungarischen Revolution von 1848 wurde er inhaftiert, weil er einen Verfolgten versteckt hatte. Während dieser Haft scheiterte seine Ehe. Die weitere Zeit verbrachte er zurückgezogen auf seinem Gut und beschäftigte sich mit Literatur und seinen Schriften. In diesem Zustand begann er sein dramatisches Hauptwerk: Die Tragödie des Menschen (Az ember tragédiája). Im Zuge des Ausgleichs mit Österreich wurde er 1860 Reichstagsabgeordneter in Budapest. Er vervollständigte die „Tragödie des Menschen“ im Austausch mit János Arany, der es auch in den literarischen Kreisen der Zeit bekannt machte. Dieses von Goethes Faust beeinflusste Werk wurde in mehr als 18 Sprachen übersetzt und weltweit aufgeführt. Madách war auch der Erzieher seines Neffen Carl Balog v. Mankobük.






Selbst der Satan vergeudet ungern seine Kraft für nichts.

Imre Madách

(1823 - 1864), ungarischer Dichter






Was ist denn ohne Liebe, ohne Kampf das Dasein wert?

Imre Madách

(1823 - 1864), ungarischer Dichter






Einmal seht ihr im Weibe nur das Werkzeug eurer Begierde,

ein andermal stellt ihr das Weib als Gottheit auf den Altar.

Imre Madách

(1823 - 1864), ungarischer Dichter






Nie und nimmer wirst gegen den herrschenden Zeitgeist du,

ein Individuum zum Geltung bringen.

Imre Madách

(1823 - 1864), ungarischer Dichter






Welch' wunderlich Gemisch von Gut und Böse ist doch das Weib, gebraut aus Gift und Honig.

Imre Madách

(1823 - 1864), ungarischer Dichter






Der Teufel selbst beruft sich stets auf irgendeinen Rechtsgrund,

und jeder hält den seinigen für stärker.

Imre Madách

(1823 - 1864), ungarischer Dichter






Bequem ist die Ergebung in den Glauben, schön, aber schwer auf eignen Füßen stehn!

Imre Madách

(1823 - 1864), ungarischer Dichter






Nicht auf den Hahnenschrei fängt's an zu tagen, sondern der Hahn kräht darum, weil es tagt.

Imre Madách

(1823 - 1864), ungarischer Dichter






Ist aber's Weib, dies hehre, verkörperte Gedicht, zu tief gefallen,

so wird's zur Fratze, die uns schaudern macht.

Imre Madách

(1823 - 1864), ungarischer Dichter






Ich lebe wieder! Ich fühl' es, weil ich leide.

Imre Madách

(1823 - 1864), ungarischer Dichter






Die Philosophie ist nur all' dessen Poesie, wovon wir keinen richtigen Begriff noch haben.

Imre Madách

(1823 - 1864), ungarischer Dichter






Mit heißem Herzen sehnt sich der Mensch nach Liebe und erreicht nur Qual.

Imre Madách

(1823 - 1864), ungarischer Dichter






… muß staunen, wie konsequent das laun'sche Schicksal ist, das Heirat, Tod,

Verbrechen, Tugend, Glauben, Wahnsinn und Selbstmord ebenmäßig leitet.

Imre Madách

(1823 - 1864), ungarischer Dichter







Seite 1 von 1