Heines Heinrich


Geboren: 13. Dezember 1797, Düsseldorf

Gestorben: 17. Februar 1856, Zweites Kaiserreich

Bestattet: Cimetière de Montmartre, Paris, Frankreich

Ausbildung: Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn



Heines Heinrich besuchte ab 1803 die israelitische Privatschule von Hein Hertz Rintelsohn. Als die kurpfälzisch-bayerische Regierung, der das Herzogtum Berg und dessen Hauptstadt Düsseldorf unterstanden, 1804 auch jüdischen Kindern den Besuch christlicher Schulen erlaubte, wechselte er auf die städtische Grundschule, die heutige Max-Schule in der Citadellstraße, und 1807 in die Vorbereitungsklasse des Düsseldorfer Lyzeums, des heutigen Görres Gymnasiums, das im Sinne der Spätaufklärung wirkte. Das Lyzeum selbst besuchte er seit 1810, verließ es aber ohne Abgangszeugnis 1814 wieder, da er sich, der Familientradition folgend, an einer Handelsschule auf einen kaufmännischen Beruf vorbereiten sollte. Infolge der Französischen Revolution fielen Heines Kindheit und Jugend in eine Zeit großer Veränderungen. 1811 erlebte der 13 Jährige den Einzug Napoleons I. in Düsseldorf. Maximilian Joseph von Bayern hatte die Souveränität über das Herzogtum Berg 1806 an den Kaiser der Franzosen abgetreten. In manchen biografischen Schriften findet sich die unbegründete Annahme, Heine hätte aus diesem Grund Anspruch auf die französische Staatsbürgerschaft erheben können. Entgegen späteren Behauptungen Heinrich von Treitschkes hat er dies nie getan. Als Großherzogtum Berg wurde seine Heimat von 1806 bis 1808 von Napoleons Schwager Joachim Murat und von 1808 bis 1813 von Napoleon selbst regiert. Als Gliedstaat des Rheinbunds stand das Land unter starkem französischem Einfluss. Heine verehrte den Kaiser zeitlebens wegen der Einführung des Code civil, der Juden und Nicht-Juden gesetzlich gleichgestellt hatte.






Und welcher bedeutende Mensch ist nicht ein bißchen Charlatan? …

Wer gar auf die Menge wirken will, bedarf einer charlatanischen Zutat.

Heinrich Heines

(1868 - 1938), deutscher Ordensgeistlicher






Charlatane der Bescheidenheit sind die schlimmsten mit ihrem demütig tuenden Dünkel.

Heinrich Heines

(1868 - 1938), deutscher Ordensgeistlicher






Welch ein fürchterliches Buch ist das Corpus juris, die Bibel des Egoismus!

Heinrich Heines

(1868 - 1938), deutscher Ordensgeistlicher






In der Liebe gibt es ebenfalls wie in der römisch katholischen Religion

ein provisorisches Fegefeuer, in welchem man sich erst an das Gebratenwerden

gewöhnen soll, ehe man in die wirklich ewige Hölle gerät.

Heinrich Heines

(1868 - 1938), deutscher Ordensgeistlicher






In uns selbst liegen die Sterne unseres Glücks.

Heinrich Heines

(1868 - 1938), deutscher Ordensgeistlicher






Wo? 

Wo wird einst des Wandermüden letzte Ruhestätte sein? Unter Palmen in dem Süden?

Unter Linden an dem Rhein?  Werd' ich wo in einer Wüste eingescharrt von fremder Hand?

Oder ruh' ich an der Küste eines Meeres in dem Sand?  Immerhin mich wird umgeben Gottes Himmel

dort wie hier, und als Totenlampen schweben nachts die Sterne über mir.

Heinrich Heines

(1868 - 1938), deutscher Ordensgeistlicher






Enttäusche nie die Dienenden.

Heinrich Heines

(1868 - 1938), deutscher Ordensgeistlicher







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