Hannibal Barkas


Geboren: 247 v. Chr., Karthago, Tunesien

Gestorben: 183 v. Chr., Gebze, Türkei



Hannibal Barkas Leben und Person wurde wegen seines als tragisch empfundenen Scheiterns und der ihm schon zu Lebzeiten beigemessenen Bedeutung als einer der größten Feldherren der Antike früh Gegenstand der Literatur. Im ersten Jahrhundert n. Chr. machte ihn Silius Italicus in seiner 17 000 Verse umfassende Punica zum „Dreh- und Angelpunkt zwischen Ruhm und Schande, Aufstieg und sich andeutendem Fall der Römer“ Lukian von Samosata ließ in einer seiner Nekrikoi dialogoi Alexander den Großen auf Hannibal treffen, welche sich vor dem König Minos streiten, wer nun der größere Feldheer sei. Die aus den Philippischen Reden   Ciceros stammende Formulierung „Hannibal ad portas“ wurde später zum geflügelten Wort Hannibal ante portas, womit man vor eine drohenden Gefahr warnt. Juvenal verspottete in seiner zehnten Satura den einst ruhmreichen Hannibal, der als Verfolgter an einem vorderasiatischen Königshof um Schutz vor Verfolgung bitten musste. Der Dichter Francesco Petrarca verfasste 1338-1343 das Epos Africa in lateinischer Sprache. Obwohl die Handlung sich über den zweiten punischen Krieg erstreckt, tritt Hannibal hinter dem römischen Helden Scipio Africanus stark zurück. Trotzdem trug die Afrika zur Verbreitung des Duells zwischen Hannibal und Scipio als Sujet in der Literatur der Renaissance bei.






Undankbares Vaterland, nie sollst du meine Gebeine beherbergen!






Niemals bin ich weniger müßig als in meinen Mußestunden.

Und niemals weniger einsam, als wenn ich allein bin.






Du weißt zu siegen, Hannibal, aber den Sieg zu nutzen verstehst du nicht.

Vincere scis, Hannibal, victoria uti nescis.






Überwinde jede Mühsal durch deine Tugend!






Zu viel ist zu viel, aber viel zu viel ist genau richtig.






Entweder man findet einen Weg, oder man schafft einen Weg.







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