Glauser Friedrich


Geboren: 4. Februar 1896, Wien, Österreich

Gestorben: 8. Dezember 1938, Nervi, Italien

Bücher: Thumbprint, The spoke, mehr...



Glauser Friedrich  mit 25 Jahre alt war, hatte er bereits etliche Katastrophen hinter sich. Sein Biograph Gerhard Saner schreibt dazu: «Der Vater wollte endlich, endlich Ruhe haben, die Gewähr der allersichersten Verwahrung.» Glausers Vater sah in der französischen Fremdenlegion eine Möglichkeit, all den Problemen ein Ende zu setzen und eine leidige Verantwortung abzugeben. So wurde Friedrich Glauser am 29. April 1921 in Strassburg in die Fremdenlegion aufgenommen und unterschrieb ein Engagement für fünf Jahre. Im Mai holten zwei Korporäle und ein Adjutant aus Sidi bel Abbès die frisch eingekleideten Rekruten ab und reisten mit ihnen nach Marseille. Acht Tage später schifften sie morgens um 5.00 Uhr auf dem Dampfer «Sidi Brahim» zur Überfahrt nach Oran ein. Mitte Mai 1921 traf Glauser in Algerien ein und reiste von Oran aus zur Garnisonsstadt Sidi bel Abbès. Er kam in die Unteroffiziersschule zur Abteilung der Maschinengewehre, wo er vier Monate später zum Korporal ernannt wurde. Am 21. Juni stiess Glauser zu seiner Truppe, wurde Sekretär des Hauptmanns und war im Fourierdienst tätig. Im Sommer wurde das ganze Bataillon nach Sebdou, rund 150 Kilometer südwestlich von Sidi bel Abbès, verlegt und dort einquartiert. Es herrschte Langeweile, und eine Desertationswelle ergriff Teile der Truppe, Glauser selbst beteiligte sich nicht dabei. Es folgte eine Strafversetzung des Bataillons nach Géryville (nach der französischen Kolonialzeit El Bayadh), einer Garnison mitten auf einem Hochplateau in 1'500 Metern Höhe. Die Verschiebung dauerte vom 17. bis zum 26. Dezember. Auch hier herrschte, wie schon in Sebdou, die Langeweile des Garnisonslebens. Glauser meldete sich beim Truppenarzt wegen auftretender Herzprobleme, wurde ins Büro versetzt und war oft krank geschrieben. Ende März 1922 wurden zwölf Freiwillige für Marokko gesucht. Glauser meldete sich, wurde ausgewählt, und im Mai begann die Verschiebung des Detachements bis zum Aussenposten Gourrama.






Man verfällt immer wieder in den gleichen Irrtum. Jeder meint, daß alles,

was ihn angeht, auch notwendigerweise den Nächsten interessieren müsse.

Friedrich Glauser

(1896 - 1938), Schweizer Schriftsteller und einer der ersten deutschsprachigen Krimiautoren






Es kann nicht jeder mit den Gefühlen der anderen umgehen,

wie dies ein Chemiker mit seinen Reagenzien tut.

Friedrich Glauser

(1896 - 1938), Schweizer Schriftsteller und einer der ersten deutschsprachigen Krimiautoren






Das Allerschwerste dünkt mich immer, einen ganz fremden Standpunkt gelten zu lassen.

Friedrich Glauser

(1896 - 1938), Schweizer Schriftsteller und einer der ersten deutschsprachigen Krimiautoren






Daß doch die Menschen immer meinen, eine Tatsache erklärt zu haben,

wenn sie nur ein recht fremdartiges Wort dafür gefunden haben.

Friedrich Glauser

(1896 - 1938), Schweizer Schriftsteller und einer der ersten deutschsprachigen Krimiautoren






Daß doch die Menschen immer meinen, eine Tatsache erklärt zu haben,

wenn sie nur ein recht fremdartiges WorSchliesslich, das muss es doch auch geben,

dass Worte anfangen zu schimmeln, oder? dafür gefunden haben.

Friedrich Glauser

(1896 - 1938), Schweizer Schriftsteller und einer der ersten deutschsprachigen Krimiautoren







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