Ebner Ferdinand


Geboren: 31. Januar 1882, Wiener Neustadt, Österreich

Gestorben: 17. Oktober 1931, Gablitz, Österreich

Bücher: Das Wort und die geistigen Realitäten, mehr...



Ebner Ferdinand besuchte das Gymnasium und mit einem Jahr Unterbrechung wegen eines Erholungsaufenthaltes in Gleichenberg und Alland das Niederösterreichische Landes Lehrerseminar in Wiener Neustadt. Nach seiner Matura wurde er Lehrer in Waldegg im Piestingtal. Schon hier war er von Depressionen gekennzeichnet. 1912 wurde Ebner nach Gablitz im Wienerwald versetzt, von wo aus er immer wieder in die Wiener Kulturszene flüchtete. „Ganze Tage verbrachte er nun in den Wiener Kirchen, Museen, Konzertsälen, Theatern und Kaffeehäusern. In letzteren diskutierte er mit Freunden und Bekannten und vertiefte sich stundenlang in ‚Die Fackel‘ und den ‚Brenner‘.“ Martin Weiß, in: BBKL  An beiden Stellen beschäftigte sich Ebner mit philosophischen Themen und las zunächst Otto Weiningers Geschlecht und Charakter, später Arthur Schopenhauer, Soren Kierkegaard und Friedrich Nietzsche. Sein erstes philosophisches Werk Ethik und Leben: Fragmente einer Metaphysik der individuellen Existenz verfasste er schon 1913/14, es blieb unveröffentlicht. Sein Hauptwerk Das Wort und die geistigen Realitäten: Pneumatologische Fragmente wurde nach auszugsweisen Vorabdrucken in der Zeitschrift Der Brenner 1921 im Brenner-Verlag Ludwig von Fickers, mit dem sich Ebner inzwischen angefreundet hatte, veröffentlicht.






Worte sind Taten des Geistes.

Ferdinand Ebner

(1882 - 1931), österreichischer Philosoph, zeichnete eine religiös inspirierte Sprachphilosophie






Beten heißt, seine ganze Existenz auf Gott konzentrieren.

Ferdinand Ebner

(1882 - 1931), österreichischer Philosoph, zeichnete eine religiös inspirierte Sprachphilosophie






Die wahre Freude des Lebens, die sich im tiefsten Leid bewährt, ist die Freude darüber,

daß Gott ist und daß der Mensch Gottes Kind ist.

Ferdinand Ebner

(1882 - 1931), österreichischer Philosoph, zeichnete eine religiös inspirierte Sprachphilosophie






Das Wort ist Medium der Erinnerung.

Ferdinand Ebner

(1882 - 1931), österreichischer Philosoph, zeichnete eine religiös inspirierte Sprachphilosophie






Worte sind Brücken.

Ferdinand Ebner

(1882 - 1931), österreichischer Philosoph, zeichnete eine religiös inspirierte Sprachphilosophie






Alle Blumen sind Augen, zum ewigen Licht aufgetan, alle Bäume des Waldes Flammen,

die dem Licht der Wahrheit entgegenbrennen.

Ferdinand Ebner

(1882 - 1931), österreichischer Philosoph, zeichnete eine religiös inspirierte Sprachphilosophie






Der Mensch, dessen Ich in Gott sein Du gefunden hat, der findet sein Du auch in jedem Menschen,

der ihm begegnet auf dem Wege seines Lebens. Jesus soll gesagt haben:

„Du hast deinen Bruder gesehen, dann hast du deinen Gott gesehen.“

Ferdinand Ebner

(1882 - 1931), österreichischer Philosoph, zeichnete eine religiös inspirierte Sprachphilosophie






Wir werden alle von Gott gebraucht und manchesmal auch verbraucht.

Ferdinand Ebner

(1882 - 1931), österreichischer Philosoph, zeichnete eine religiös inspirierte Sprachphilosophie






Aber wir können und sollen dem anderen Menschen Freude machen und ihn so zum Mitmenschen machen.

Und wieder ist die Freude an der Freude des anderen die Freude, daß Gott ist.

Ferdinand Ebner

(1882 - 1931), österreichischer Philosoph, zeichnete eine religiös inspirierte Sprachphilosophie






Man wird immer wieder im Leben auf wahrhaft gütige Menschen stoßen.

Ferdinand Ebner

(1882 - 1931), österreichischer Philosoph, zeichnete eine religiös inspirierte Sprachphilosophie






Nicht jeder Gedanke findet ganz zu seinem rechten Wort hin und nur darum ist er nicht ganz wahr.

Ferdinand Ebner

(1882 - 1931), österreichischer Philosoph, zeichnete eine religiös inspirierte Sprachphilosophie







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