Delacroix Eugène


Geboren: 26. April 1798, Saint-Maurice, Frankreich

Gestorben: 13. August 1863, Paris, Frankreich

Bestattet: Père Lachaise, Paris, Frankreich

Kunstwerke: Die Freiheit führt das Volk, mehr...



Delacroix Eugène besuchte das Lycée Impérial, an dem er eine Vorliebe für Literatur entwickelte. Seine Ferien verbrachte er in einem gotischen Kloster in der Normandie, das einem Cousin gehörte. Die Ruinen beeindruckten ihn derart, dass er mit dem Malen begann. Durch seinen Onkel Jean-Henri Riesener dazu ermuntert, besuchten die beiden ab und zu das Atelier von Pierre-Narcisse Guérin. Seine Mutter starb 1814 und Eugène zog zu seiner Schwester. Ein Jahr später begann er ein Studium im Atelier von Guérin. 1816 schrieb er sich an der École nationale supérieure des beaux-arts de Paris ein. Zwei Jahre später beobachtete Delacroix Théodore Géricault bei seiner Arbeit an dem Gemälde Das Floß der Medusa. Von dieser Erfahrung aufgewühlt, malte er die Dante-Barke, die sich auf eine Szene aus Dante Alighieris Hauptwerk Göttliche Komödie bezieht. Dieses Werk gab er 1822 an den Salon zur alljährlichen Kunstausstellung es war unkonventionell und erregte weite Aufmerksamkeit. Der französische Staat erwarb das Bild und ließ es im Palais du Luxembourg aufhängen. Mit 24 Jahren verließ Delacroix die Ecole des Beaux-Arts, begann Tagebuch zu führen, sich und sein Umfeld zu analysieren und beteiligte sich an Diskussionen über Kunst. Er fühlte sich zu den Romantikern hingezogen. Deren Ideen, Gedanken und Vorstellungen spiegeln sich in seinem zweiten Bild Das Massaker von Chios wider, das auf eine geteilte Kritik stieß. Mit diesem Bild war seine Bedeutung in der jüngeren Malergeneration nicht mehr zu leugnen. Er galt als der führende Maler der Romantik, auch wenn er selbst diese Führungsrolle immer wieder bestritt.






Wie eine mächtige Zauberin nimmt dich die Malerei auf ihre Flügel und trägt dich davon.

Ferdinand Victor Eugène Delacroix

(1798 - 1863), französischer Maler der Romantik und Grafiker






Das Talent liebt Schwierigkeiten, aber solche, die es sich selber wählt.

Ferdinand Victor Eugène Delacroix

(1798 - 1863), französischer Maler der Romantik und Grafiker






Das Unglück gibt den Menschen alle Tugenden zurück,

die ihnen der Wohlstand weggenommen hat.

Ferdinand Victor Eugène Delacroix

(1798 - 1863), französischer Maler der Romantik und Grafiker






Ich glaube, es gibt niemanden, der die Enttäuschung oder vielmehr die Verzweiflung

des reiferen und des hohen Alters jemals beschrieben hätte.

Ferdinand Victor Eugène Delacroix

(1798 - 1863), französischer Maler der Romantik und Grafiker






Wir arbeiten nicht nur, um etwas zu produzieren,

sondern auch, um der Zeit einen Wert zu geben.

Ferdinand Victor Eugène Delacroix

(1798 - 1863), französischer Maler der Romantik und Grafiker






Den Realismus kann man als den wahren Antipoden der Kunst definieren.

Ferdinand Victor Eugène Delacroix

(1798 - 1863), französischer Maler der Romantik und Grafiker






Ein Gemälde ist eine Brücke,

welche den Geist des Malers mit dem des Betrachters verbindet.

Ferdinand Victor Eugène Delacroix

(1798 - 1863), französischer Maler der Romantik und Grafiker






Die Formen der Natur sind nur ein Wörterbuch, in dem der Künstler nachschlägt,

um seine eigenen Vorstellungen zu verstärken.

Ferdinand Victor Eugène Delacroix

(1798 - 1863), französischer Maler der Romantik und Grafiker






Zwei Dinge gibt es, die uns die Erfahrung lehren sollte:

daß man erstens eine Menge verbessern muß, aber zweitens nicht zu viel verbessern darf.

Ferdinand Victor Eugène Delacroix

(1798 - 1863), französischer Maler der Romantik und Grafiker






Das größte Verdienst eines Gemäldes ist es, ein Fest für das Auge zu sein.

Ferdinand Victor Eugène Delacroix

(1798 - 1863), französischer Maler der Romantik und Grafiker







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