Cromwell Oliver


Geboren: 25. April 1599, Huntingdon

Gestorben: 3. September 1658, Palace of Whitehall

Bücher: Soldier's Catechism, mehr...



Cromwell Oliver  wurde als Sohn des Landadligen Robert Cromwell um 1560–1617 und dessen Frau Elizabeth Steward oder Stewart 1564–1654 aus dem Clan Stewart verwandt mit dem englischen Königshaus Stuart in Huntingdon in der Grafschaft Huntingdonshire in East Anglia geboren. Sein Vater stammte von Catherine Cromwell ab, einer älteren Schwester Thomas Cromwells, der als Lordsiegelbewahrer Heinrichs VIII. die Loslösung der Church of England von Rom betrieben hatte. Vermutlich um die Verbindung zu dem berühmten Verwandten zu dokumentieren, nahmen die Kinder Catherines deren Nachnamen an, obwohl sie verheiratet war. Während seines Studiums in Cambridge kam Oliver Cromwell erstmals mit den Ideen des Puritanismus in Berührung. Zum bekennenden Puritaner wurde er aber erst in den Jahren 1628/29, als er zum ersten Mal als Abgeordneter für Huntingdon im Unterhaus saß. In den elf Jahren von 1629 bis 1640, in denen Karl I. engl. Charles I. versuchte, ohne Parlament zu regieren, führte Cromwell in Huntingdon das Leben eines wohlhabenden Gutsbesitzers.






Es wird Zeit für mich, Eurer Sitzung an dieser Stelle ein Ende zu bereiten,

die Ihr durch Verachtung aller Moral entehrt und besudelt habt.

Ihr seid eine parteisüchtige Bande und Feinde jeder guten Regierung!

Ihr seid ein Pack feiger Schurken und würdet wie Esau Euer Land

für ein Linsengericht verkaufen und wie Judas Euren Gott für einige Geldstücke verraten.

Ihr habt nicht mehr Religion als mein Pferd. Geld ist Euer Gott.

Wer von Euch hat sein Gewissen nicht durch Bestechung verkauft?

Gibt es einen unter Euch, der von wahrer Sorge für das Wohl der Gemeinschaft beseelt ist?

Ihr seid der ganzen Nation unerträglich verhaßt geworden.

Ihr seid hierher entsandt worden, um Mißständen abzuhelfen,

aber Ihr selbst seid der größte Mißstand geworden. Unser Vaterland fordert mich daher auf,

diesen Augiasstall zu reinigen, indem ich ein Ende mache mit Eurem frevelhaften Verhalten in diesem Hause,

was ich mit Gottes Hilfe und der Gewalt, die er in meine Hand gelegt hat, jetzt tun will.

Ich befehle Euch daher, wenn Euch Euer Leben lieb ist, sofort diese Stelle zu verlassen.

Macht, daß Ihr hinauskommt, und beeilt Euch, Ihr feigen Sklaven, packt Euch!

 Oliver Cromwell

(1599 - 1658), englischer Staatsmann und Heerführer 

Quelle: Im Londoner Parlament, am 20. April 1653






Die Sache Christi geht mit der Sache des Volkes zusammen.

Oliver Cromwell

(1599 - 1658), englischer Staatsmann und Heerführer






Der ist der Mächtige, der nicht weiß, wohin er geht.

Oliver Cromwell

(1599 - 1658), englischer Staatsmann und Heerführer






Male mich wie ich bin. Wenn du die Narben und Falten fortläßt, zahle ich dir keinen Schilling.

Oliver Cromwell

(1599 - 1658), englischer Staatsmann und Heerführer






Auch wenn Friede geschlossen ist, ist es doch nur das Interesse, das ihn erhält.

Oliver Cromwell

(1599 - 1658), englischer Staatsmann und Heerführer






Wenn ich König wäre, würde ich alle Reformen auf morgen verschieben.

Oliver Cromwell

(1599 - 1658), englischer Staatsmann und Heerführer






Jeder will Freiheit haben, und niemand will sie geben.

Oliver Cromwell

(1599 - 1658), englischer Staatsmann und Heerführer






Ich danke Gott, daß ich an Schwierigkeiten gewöhnt bin.

Oliver Cromwell

(1599 - 1658), englischer Staatsmann und Heerführer






Der kommt am weitesten, der nicht weiß, wohin er geht.

Oliver Cromwell

(1599 - 1658), englischer Staatsmann und Heerführer






Wer aufhört, besser sein zu wollen, hat aufgehört, gut zu sein.

 Oliver Cromwell

(1599 - 1658), englischer Staatsmann und Heerführer 

Quelle: zugeschrieben







Seite 1 von 1