Bücher Karl


Geboren: 16. Februar 1847, Hessen

Gestorben: 12. November 1930, Leipzig

Bücher: Lebenserinnerungen, Arbeit und Rhythmus mehr...



Bücher Karl Wilhelm, selten auch Carl, war ein deutscher Nationalökonom. Er war einer der Gründerväter der Zeitungswissenschaft in Europa. Innovativ waren auch seine Beiträge zur Arbeitssoziologie und Wirtschaftsgeschichte.

1878 nahm Bücher ein Angebot des Herausgebers der Frankfurter Zeitung, Leopold Sonnemann, an und wurde dort Redakteur des sozial- und wirtschaftspolitischen Ressorts. Aus einem immer stärker zu Tage tretenden Interesse für die sozial- und wirtschaftspolitischen Fragen am Beginn der Ära Bismarck fasste er eine Habilitation ins Auge. 1881 erhielt er an der Ludwig-Maximilians-Universität München die Venia legendi für Nationalökonomie und Statistik. Nach Ordinariaten an den Universitäten Dorpat und Basel und an der Technischen Hochschule Karlsruhe folgte er 1892 einem Ruf nach Leipzig, er lehrte dort bis 1917.

 





Man muß handeln können, wie man will, um zu handeln, wie man soll.

Karl Bücher

(1847 - 1930), deutscher Nationalökonom und Journalist






Die Tugend ist nicht ein Wissen, sondern ein Wollen.

Karl Bücher

(1847 - 1930), deutscher Nationalökonom und Journalist






Es sind die Menschen, wenn sie, was sie gehört haben,

wieder erzählen, geborene Dichter.

Karl Bücher

(1847 - 1930), deutscher Nationalökonom und Journalist






Der Mensch ist nicht in dem Sinne der Günstling der Natur, daß die Natur alles für ihn getan hätte,

sondern in dem Sinne, daß sie ihm die Macht verliehen hat, alles für sich selbst zu tun.

Karl Bücher

(1847 - 1930), deutscher Nationalökonom und Journalist






Nichts ist dem Kinde so begreiflich,

nichts scheint ihm so natürlich zu sein, als das Wunderbare.

Karl Bücher

(1847 - 1930), deutscher Nationalökonom und Journalist






Das Gelingen eines jeden Unterrichts ist durch die Individualität des Lehrers bedingt.

Vergeblich ist die Hoffnung, öffentliche Schulen durch Gesetze zu einem blühenden Zustande zu bringen.

Karl Bücher

(1847 - 1930), deutscher Nationalökonom und Journalist






Lob ist ein treffliches Mittel, die Menschen zu lobenswerten Handlungen zu bestimmen,

schon das unverdiente Lob ist ein Sporn.

Karl Bücher

(1847 - 1930), deutscher Nationalökonom und Journalist






In der Zwingherrschaft reißt die Überzeugung, daß der Zufall die Welt beherrsche,

Glück oder Verschmitztheit die Stelle des Verdienstes vertrete, alle Stände zur Kriecherei oder zur Eigenmacht,

zur blinden Unterwerfung oder zur Vermessenheit hin. Man sucht, in einer jeden Stellung unsicher,

um einen jeden Preis höher zu steigen. Man nimmt Geschenke, weil man Geschenke machen muß.

Man setzt alles auf das Spiel, weil schon alles auf dem Spiele steht.

Karl Bücher

(1847 - 1930), deutscher Nationalökonom und Journalist






In der Politik ist der schlimmste Entschluß, keinen Entschluß zu fassen.

Karl Bücher

(1847 - 1930), deutscher Nationalökonom und Journalist






Den vornehmen Buchladen betritt das Volk wie eine Apotheke nur im äußersten Notfall.

Karl Bücher

(1847 - 1930), deutscher Nationalökonom und Journalist







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