Anakreon


Geboren: Teos

Gestorben: 485 v. Chr., Teos

Bücher: Odes of Anacreon, Carmina Anacreontea



Anakreon war ein griechischer Lyriker, der zum Kanon der neun Lyriker gezählt wird.

Sein unstetes Leben führte ihn schließlich an den Hof des Tyrannen von Samos, Polykrates. Hier wurde er hoch geehrt und verbrachte als angesehener Hofdichter den größten Teil seines Lebens. Nach dem Tod des Polykrates 522 v. Chr. ging er an mehrere andere Fürstenhöfe wie zum Tyrannen Hipparchos nach Athen, der ihn zu sich rief.  Von Anakreons Leben nach dem Sturz der Peisistratiden weiß man nichts Sicheres. Der athenische Feldherr Xanthippos, Sieger in der Seeschlacht bei Mykale, soll sein Freund gewesen sein.

 





Trink und vergnüge dich.

Das Leben ist sterblich und kurz die Zeit auf Erden.

Unsterblich ist der Tod, wenn keiner mehr stirbt.

Anakreon

(563 - 478 v. Chr.), er stammte aus Teos, führte ein Wanderleben an verschiedenen Fürstenhöfen,

schrieb Gedichte über Freundschaft, Frauen- und Knabenliebe, Wein und Eros,

nach ihm ist die Anakreontik europäische Rokokolyrik nach 1740 mit gleichen Themen benannt






Das GelageKränze


laßt uns, Rosenkränze, Jetzt um unsre Schläfe winden, Trinken unter milden Scherzen!

Einen Thyrsos in den Händen, Welchen Efeulaub umrauschet,

Soll die Tänzerin den feinen Fuß im Takt der Laute haben.

Und ein weichgelockter Knabe Lasse seine würzigen Lippen

Zu dem Saitenklang der Pektis Herrlich von Gesange schwellen. Eros selbst im goldnen Haarschmuck,

Mit dem schönen Gott Lyäos, Mit der holden Kythereia, kommt, des Schmauses Lust zu teilen,

Dessen sich die Greise freuen.

Anakreon

(563 - 478 v. Chr.), er stammte aus Teos, führte ein Wanderleben an verschiedenen Fürstenhöfen,

schrieb Gedichte über Freundschaft, Frauen- und Knabenliebe, Wein und Eros,

nach ihm ist die Anakreontik europäische Rokokolyrik nach 1740 mit gleichen Themen benannt






Der alte Trinker


Alt bin ich zwar, doch trink ich Trotz einem Jüngling wacker. Und wenn es gilt zu tanzen,

Mach ich in meinem Chore Den tanzenden Seilenos, Nehme den Schlauch zum Stabe.

Gebt mir mit euren Stecken! Hat einer Lust zu kämpfen, Der kämpfe meinetwegen. Auf! Bringe mir, o Knabe,

Gemischt mit honigsüßem Weine den vollen Becher! Alt bin ich zwar, doch trink ich Trotz einem Jüngling wacker.

Anakreon

(563 - 478 v. Chr.), er stammte aus Teos, führte ein Wanderleben an verschiedenen Fürstenhöfen,

schrieb Gedichte über Freundschaft, Frauen- und Knabenliebe, Wein und Eros,

nach ihm ist die Anakreontik europäische Rokokolyrik nach 1740 mit gleichen Themen benannt






Natur gab allem, was sie schuf, Gehörig seine Waffen.

Sie hat das Pferd mit starkem Huf, Gehörnt den Stier geschaffen.

Sie schuf den Hasen schnell genug, Des Leu'n Gebiß geschlossen, Sie gab dem Vogel raschen Flug,

Dem Fisch zum Schwimmen Flossen. Sie gab den Männern Selbstvertrau'n Und Klugheit,

sich zu wehren. Doch nichts behielt sie mehr den Frauen Als Waffe zu bescheren.

Da hat sie ihnen Reiz beschert Statt Schilds und aller Waffen.

Leicht wird sich über Feuer und Schwert Sieg jede Schönheit schaffen.

Anakreon

(563 - 478 v. Chr.), er stammte aus Teos, führte ein Wanderleben an verschiedenen Fürstenhöfen,

schrieb Gedichte über Freundschaft, Frauen- und Knabenliebe, Wein und Eros,

nach ihm ist die Anakreontik europäische Rokokolyrik nach 1740 mit gleichen Themen benannt






Schlimm ist es, nicht zu lieben, Schlimm aber auch, zu lieben.

Anakreon

(563 - 478 v. Chr.), er stammte aus Teos, führte ein Wanderleben an verschiedenen Fürstenhöfen,

schrieb Gedichte über Freundschaft, Frauen- und Knabenliebe, Wein und Eros,

nach ihm ist die Anakreontik europäische Rokokolyrik nach 1740 mit gleichen Themen benannt







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