Aischylos


Geboren: 525 v. Chr., Eleusis, Griechenland

Gestorben: 456 v. Chr., Gela, Italien

Bücher: Greek Tragedy, Nine Greek dramas, Thebes

Filme: Seine Kugeln pfeifen das Todeslied, Blutige Hochzeit



Aischylos ist vor Sophokles und Euripides der älteste der drei großen Dichter der griechischen Tragödie. Von seinen sieben erhaltenen Stücken werden vor allem die Perser und die Orestie weltweit gespielt. Er unternahm mehrere Reisen nach Sizilien, so auch 475 v. Chr. auf Einladung des dortigen Tyrannen Hieron I. von Syrakus, und traf dort auf die Lyriker Simonides, Pindar und Bakchylides. Für Hieron verfasste er das Festspiel Die Ätnäerinnen. Im Jahr 472 v. Chr. gewann er den Siegespreis mit der Uraufführung des Dramas Die Perser, bei dem es sich um eine dramatisierte Fassung seiner Kriegserfahrungen handelt. Im Wettstreit mit Sophokles unterlag er im Jahre 468 v. Chr., doch konnte er bei den Dionysien insgesamt 13 Siege erringen. Von seiner letzten Sizilienreise kehrte er nicht mehr zurück. Er starb 456 v. Chr. in Gela, wo er auch begraben wurde. Der Legende nach hatte er sich dort auf die Felder zurückgezogen, weil ihm ein Orakel geweissagt hätte, dass er beim Einsturz eines Hauses sterben sollte. Da flog ein Adler mit einer Schildkröte im Schnabel vorbei, die er auf einem Felsen zerschellen lassen wollte, um an ihr Inneres zu gelangen. Der Vogel verwechselte Aischylos Glatze von oben mit einem Stein, ließ los, und die Beute erschlug den Dichter. Schon in der Antike fand man es bemerkenswert, dass sein Grab-Epigramm zwar die Teilnahme an den Perserkriegen nennt, nicht aber sein erfolgreiches dichterisches Schaffen.

 





Immer die Mitte ja krönen die Himmlischen.

Aischylos

(um 525 - 456 v. Chr.), latinisiert auch Aeschylus, griechischer Tragödiendichter

Quelle: Worte der Weisen aus allen Völkern und Zeiten, Gebrüder Körner, Stuttgart, 1886






Ein weisheitsvolles Herz ist höchste Göttergabe.

Aischylos

(um 525 - 456 v. Chr.), latinisiert auch Aeschylus, griechischer Tragödiendichter

Quelle: Aischylos, Agamemnon Erster Teil der Orestie






Des Frevels Acker trägt den Tod als Erntelohn.

Aischylos

(um 525 - 456 v. Chr.), latinisiert auch Aeschylus, griechischer Tragödiendichter

Quelle: Aischylos, Die Sieben vor Theben






Die Klugen haben miteinander viel gemein.

Aischylos

(um 525 - 456 v. Chr.), latinisiert auch Aeschylus, griechischer Tragödiendichter

Quelle: Fragment 171 nach Ausgabe Didot. Von Goethe zitiert in: Maximen und Reflexionen.

Aus Kunst und Altertum, 5. Bandes 1. Heft, 1824. Einzelnes






Die Ehe bindet Mann und Weib mit GötterbandUnd gilt,

bewacht vom Rechte, mehr als Eidesschwur.

Aischylos

(um 525 - 456 v. Chr.), latinisiert auch Aeschylus, griechischer Tragödiendichter

Quelle: Aischylos, Die Eumeniden Dritter Teil der Orestie






Doch ein echtes Lob Aus fremdem Mund muß kommen uns ein solch Geschenk.

Aischylos

(um 525 - 456 v. Chr.), latinisiert auch Aeschylus, griechischer Tragödiendichter

Quelle: Aischylos, Agamemnon Erster Teil der Orestie






Wenn du glücklich bist, ertragen dich die anderen nicht.

Aischylos

(um 525 - 456 v. Chr.), latinisiert auch Aeschylus, griechischer Tragödiendichter






Ruhmvoll zu sterben ist den Menschen doch ein Trost.

Aischylos

(um 525 - 456 v. Chr.), latinisiert auch Aeschylus, griechischer Tragödiendichter

Quelle: Aischylos, Agamemnon Erster Teil der Orestie






Wenig Wert hat Mittlerwort.

Aischylos

(um 525 - 456 v. Chr.), latinisiert auch Aeschylus, griechischer Tragödiendichter

Quelle: Aischylos, Die Choephoren auch Die Totenspende, Die Weihgussträgerinnen






Kein Sterblicher ist, der unversehrt vom Bösensein Leben vollendet.

Aischylos

(um 525 - 456 v. Chr.), latinisiert auch Aeschylus, griechischer Tragödiendichter

Quelle: Aischylos, Die Choephoren auch Die Totenspende, Die Weihgussträgerinnen






                         

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